
Prinzipbeschreibung der vertikalen Gainsborough
Form-, Füll- und Verschließmaschine mit riemengetriebener
Folienzufuhr
Flaches einbahniges Verpackungsmaterial wird auf
eine Spindel an der Rückseite der Maschine geladen. Dieses
wird dann über eine Reihe von Rollen durch die Maschine geführt,
wo es mit einem Aufdruck versehen (Mindesthaltbarkeitsdatum/Kode
usw.) und für Druckfilme registriert werden kann.
Die flache Verpackungsfolie wird dann rund gefaltet,
um ein Rohr mit der erforderlichen Endbreite des Beutels mittels
einer aus rostfreiem Stahl bestehenden Formschulter gebildet werden.
Gleichzeitig kann das Produkt durch die Mitte des geformten Rohrs
fallen, um den Beutel zu füllen. Teile, die mit dem Produkt
in Kontakt kommen, bestehen stets aus rostfreiem Stahl.
Die Formschulter umfasst ein Rohr aus rostfreiem
Stahl, das verwendet wird als:
(1) Eine Spannplatte, um den vertikalen Verschluß
oder den Rückenverschluß des Beutels zu bilden.
(2) Eine Spannplatte für ein Paar elektrisch angetriebener
Riemen, um die Folie zu greifen und durch die Maschine zu ziehen..
(3) Produktzufuhr in den Beutel (wie oben).
Der vertikale Verschluß wird mittels einer
erhitzten Stange gebildet, die auf die stehende Folie gepresst wird.
Die Antriebsriemen drücken dann das geformte Materialrohr durch
einen Satz erhitzter horizontaler Backen, und zwar um die geforderte
Beutellänge. Die Backen werden dann geschlossen, um den Beutel
zu verschliessen, und ein Messer schneidet den Beutel vom geformten
Materialrohr ab; zu diesem Zeitpunkt ist es üblich, dass die
nächste Produktmenge durch das Rohr bis oben an die geschlossenen
Backen gefördert wird. Wenn sich die Backen öffnen, dann
fällt der fertige Beutel auf eine Rutsche oder Förderer
vorn an der Maschine. Die Maschinenfunktionen werden normalerweise
elektrisch und pneumatisch mittels einer SPS oder einem spezifisch
gebauten Mikrosystem gesteuert.
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